Vorweihnachtszeit – It’s the most …

wonderful stressful time of the year.

Oder gehörst du zu den fleißigen Wichteln, die schon im Oktober die Weihnachts-geschenke besorgen und jetzt zufrieden die Beine hochlegen können, während alle anderen in Hektik verfallen? Dann gratuliere ich herzlich und empfehle dir das Kati-Küppers-E-Book zum Schnäppchenpreis. Für (ent-)spannende Lesestunden bis zum Fest.

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Literarischer Kaffeeklatsch – Korschenbroich liest

Was für ein wunderbarer Nachmittag! Mit Prosecco, Kaffee und Kuchen wurden die Zuhörerinnen letzten Samstag in St. Andreas, Korschenbroich verwöhnt, während Rita Mielke, Claudia Meuser und Gisela Retz eine Reihe lesenswerter Bücher vorstellten.

Mittendrin durfte ich das Publikum nach Niederbroich entführen. Natürlich brachte uns die kleine Exkursion auf die Polizeiwache, wo Kommissar Rommerskirchen die Küsterin Kati Küppers in Verhör nahm, und in die Metzgerei, denn nirgendwo sonst erfährt man den neusten Dorfklatsch.

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5. Urlaubspralinchen – große Oper #frankundfreiSinnreichreisen

Unser Kirchenchor feiert bald sein 50jähriges Bestehen mit einem großen Konzert. Der Vorverkauf der Karten hat begonnen. Wir proben fleißig und ahnen langsam, wie gut die Aufführung werden kann.
Der Sommerurlaub ist hingegen eine gefühlte Ewigkeit her. Obwohl wir gestern noch in der Sonne auf der Terrasse mittaggegessen haben, scheint die dunkle Jahreszeit das Regiment übernommen zu haben. Und da heute Freitag ist, muss schnell ein Urlaubspralinchen her.
La Croix Valmer
Ich sitze bei strahlend blauem Himmel auf unserem Balkon, im Schatten, und schreibe Nachträge zu den Unternehmungen in Paris. Vor mir rotiert die Klimaanlage. Von Zeit zu Zeit erstirbt ihr Brummen. Dann höre ich von nebenan Opernarien. Ein Klassikliebhaber, der bei offenem Fenster seine Lieblingsstücke hört? Oder wohnt der Tenor tatsächlich zwei Zimmer weiter? Ich weiß es nicht. Es hört sich absolut echt an. Ich lausche angestrengt auf ein verräterisches Geräusch. Ein Kratzer auf der Schallplatte? Ein Hüpfer des CD-Spielers? Nichts dergleichen. Von der Straße hinter der Oleanderhecke dringt das Knattern von Mopeds an mein Ohr. Das heranrückende Müllfahrzeug zischt und schnaubt wie ein Metalldrache. Die Klimaanlage brummt wieder und von den kraftvollen Klängen des Sängers ist nichts mehr zu hören.
#frankundfreiSinnreichreisen
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4. Urlaubspralinchen – Von Montmatre zum Place de la Concorde und durch den Jardin des Tuileries #frankundfreiSinnreichreisen

Wir haben mittlerweile Oktober. In Deutschland regnet und stürmt es. Der Herbst zeigt sich von seiner turbulenten Seite. Mittags muss man schon Licht machen. Da erinnere ich mich gerne an die sonnigen Tage in Paris, wo wir unter den Bäumen des Cimetière de Montmatre, wie die Pariser den Nordfriedhof nennen, Schatten und Ruhe gefunden haben … und das Grab von Heinrich Heine.

Hier um die Ecke hat die fabelhafte Amélie Kaffee serviert. Nur einen Steinwurf von einer roten Mühle entfernt, die alle im Foto festhalten wollen. Leider laufen wir in die falsche Richtung und verpassen Amélie. Die Füße schmerzen. Wir nehmen die U-Bahn, um ins Hotel zurückzufahren. In der Metro spielt jemand wunderbar Klarinette und versüßt damit auch den abgearbeiteten Pendlern die Heimfahrt. Uns beflügelt die Musik, am Place de la Concorde auszusteigen, durch den Jardin des Tuileries zu flanieren und auf die Kirmes zu gehen.

Zwei Menschen schnallen sich in einer Metallkugel an und lassen sich in den Himmel schießen, wo sie an langen Gummiseilen wie ein Flummi rauf und runter hopsen und sich dabei mehrfach überschlagen. Schon beim Zusehen wird uns schlecht. Unser Geld investieren wir lieber in ein Eis. Das Riesenrad ist natürlich Pflicht. Rasant bringt es uns über die Dächer von Paris und gewährt uns Einblicke in schnuckelige Mansarden und blühende Dachgärten.

Unser Weg zum Hotel führt uns durch den kleinen Triumphbogen, an der Glaspyramide des Louvre vorbei und durch das Quartier des Halles.

Im Hotel legen wir einen Augenblick die Füße hoch, dann gehen wir Essen – und zwar heute endlich Französisch! Und irgendwie stehen auf der Karte doch wieder die gleichen Gerichte wie überall. Die Beschreibung meiner Hähnchenkeule mit Salat ist wenigstens in der Landessprache – und ich habe sie verstanden 😀
– allerdings nicht, dass Rotwein zu meinem Essen gehört, statt dem bestellten Vin Blanc. Das Mousse au Chocolat löffelt schließlich mein Sohn, weil ich ihn unvorsichtigerweise probieren lasse.

Der laue Sommerabend lockt uns nach dem guten Essen in den Innenhof des Hotels, wo wir den Tag beim Kartenspielen mit einem kühlen Getränk ausklingen lassen.

#frankundfreiSinnreichreisen

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3. Urlaubspralinchen – Licht und Schatten über Sacré-Coeur #frankundfreiSinnreichreisen

Paris – ein Montag im August 2017
Ich bin vor dem Wecker wach. Vom Bett aus habe ich einen fantastischen Blick über die Dächer von Paris. Der Himmel ist frisch geputzt, nicht ein Wölkchen zu entdecken.
Am Frühstücksbüffet wappnen wir uns für einen langen Tag mit Joghurt und Obst, warmen Crêpes, Croissants, dunklem Brot, Rührei, Speck und Tomaten, frischen Fruchtsäften, Wasser und natürlich Kaffee. Die Metro bringt uns in wenigen Augenblicken nach Montmatre, wo wir den Hügel zur Kathedrale hinaufklettern und dabei in den schmalen Gassen einladende Boutiquen, zauberhafte Cafés und verlockende Läden für Schreibwaren und Mitbringsel entdecken. Ich widerstehe dem Drang, hineinzugehen und zu stöbern, und hege die Hoffnung, dafür auf dem Rückweg Zeit zu haben.
Jetzt wollen wir erst einmal hoch hinauf: auf die Türme von Sacré-Coeur. Der Funiculaire bringt uns zum Fuß der Kirche, die wie ein Sahnehäubchen über Paris thront.
Vor dem Gebäude windet sich eine Warteschlange über den Gehweg, die sich aber stetig vorwärts bewegt. Dennoch ist Schatten rar und gefragt. Die Sonne hat bereits am frühen Vormittag enorme Kraft. Für alle Fälle habe ich einen leichten Schal dabei. Wenn es windig ist, schützt er meine Ohren. Heute dient er als Kopf- und Nackenschutz gegen zu viel Sonne. Von der Treppe unterhalb dringt Harfenmusik an unsere Ohren. Dann haben wir die Sicherheitskontrolle passiert. Die nächste Schlange bildet sich vor dem Turm und bewegt sich wesentlich langsamer. Aber wir stehen im Schatten und haben Urlaub … nur die Wasserspeier über unseren Köpfen grinsen frech.
Dreihundert Stufen sollen es bis zur Kuppel sein. Gezählt haben wir sie nicht. Nach den ersten hundert Stufen linksherum, windet sich die Treppe rechtsherum den Turm hinauf. Ich komme ordentlich ins Schnaufen. Die Chinesinnen weit hinter uns haben noch Luft zum Erzählen. Wie machen sie das nur? Die letzten Stufen zur Kuppel führen über die Dächer. Dann liegt uns Paris zu Füßen. Wow! Natürlich zücken wir die Handys und machen tausende Fotos.

In der Kirche dürfen wir das nicht. Der mittlere Bereich ist zum Beten abgeteilt und der Ordner pfeift die Frau mit dem Sonnentop und den Hotpants gnadenlos zurück. Sie darf die Kniebank im hinteren Bereich der Kirche benutzen.
Jetzt haben wir uns eine Erfrischung verdient. Im Schatten der Kirche schlürfen wir Eistee & Eiskaffee. Und verschnaufen ein wenig.
Abseits der Touristenströme führt unser Weg am flinken Kaninchen vorbei (Au Lapin Agile) zum Friedhof. Dort finden wir wohltuende Ruhe, schattige Wege und das Grab von Heinrich Heine.
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2. Urlaubspralinchen – ein perfekter Start? #frankundfreiSinnreichreisen

Wer das erste Mal in Paris ist, muss natürlich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten abklappern. Auf jeden Fall sollte auch die Kathedrale Notre-Dame darunter sein.


Dafür eignet sich der Sonntagmorgen besonders. Von der Metro-Station muss man noch ein paar Ecken laufen, bis man die trutzigen Türme endlich sieht. Und gleich auf den zweiten Blick sieht man die Warteschlange, die sich über den gesamten Vorplatz schlängelt. „Oh nein! Bis wir in der Kirche sind, ist die Messe vorbei“, befürchtet mein Mann. Ich grinse. Ob in Canterbury, Dublin, Rom oder Paris – bisher bin ich überall pünktlich zur Messe gekommen.

Zügig gehe ich an der Schlange vorbei und halte auf den rechten Eingang zu. Meine Begleiter haben Mühe, Schritt zu halten. Ein Security-Mann fragt mich, wo ich hin will. „Ici pour la messe?“, frage ich ihn und deute auf den Eingang links von ihm, während sich rechts die Touristenströme langsam aber stetig vorwärts schieben. Er nickt und lässt uns passieren. Wir sind so rechtzeitig, dass wir im vorderen Mittelschiff drei Sitzplätze nebeneinander finden. Auf dem Liedblatt, das verteilt wird, sind neben den Liedern auch die Texte der Lesung und des Evangeliums auf Französisch und Englisch abgedruckt, so dass wir die „messe pour les nationes“ und ihren Ablauf problemlos mitfeiern können. Wer also am Sonntag um 11.30 Uhr in der Kirche ist, erlebt eine musikalische Eröffnung mit imposantem Orgelspiel und großem Einzug, die dem altehrwürdigen Gotteshaus eine ganz besondere Atmosphäre beschert. Die gesangliche Darbietung der vier Solisten ist ein Genuss, und die vielen Menschen aus aller Herren Länder lassen mich die buchstäbliche Bedeutung von katholisch begreifen: allumfassend, weltumspannend.

Wer früher den Tag beginnen will, kann auch die Messe mit gregorianischem Gesang besuchen (wenn ich mich recht erinnere, um 8.00 Uhr). Ob diese nur im August angeboten wird und zu welcher Uhrzeit müsst ihr allerdings selbst herausfinden. Doch glaubt mir, das Feiern einer Messe in Notre-Dame ist ein besonderes Erlebnis, das tatsächlich „selig“ macht und das Herz ergreift. Ein Moment der Besinnung und Sammlung, bevor wir uns in die Hektik der nächsten Sehenswürdigkeiten stürzen.

Für mich der optimale Start in eine Zeit mit schmerzenden Füßen, voller Blickfänge und Aussichten, fremder Gerüche, Geräusche und Geschmacksempfindungen.

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1. Urlaubspralinchen: Eine Wanderung an der Küste #frankundfreiSinnreichreisen

Gestern Abend bei Hirschhausens „Quiz des Menschen“ habe ich gelernt, dass man bei feuchtem Wetter besser riechen kann*. Ist das auch der Grund für die unterschiedliche Wahrnehmung von Nordsee und Mittelmeer?
Wer an die Nordsee fährt kann das Meer schon riechen, bevor man es sieht. Fährt man an die französische Mittelmeerküste, sieht man das Meer schon von Weitem blau leuchten, bevor man überhaupt eine Chance hat, „Witterung“ aufzunehmen. Das ist einerseits der Topografie geschuldet: Nordsee-Vorland ist so platt, dass man nicht übern Deich gucken kann, während die massiven Bergketten der Provence bis an die Küste reichen, wo sie in sanften Hügeln auslaufen oder als imposante Felsformationen ins Wasser stürzen. Andererseits riecht das Mittelmeer auch dann kaum, wenn man darin schwimmt.
Mein erstes Urlaubspralinchen berichtet von einer kleinen Wanderung an der Côte d’Azur:
Der Nationalpark hinter unserem Hotel scheint gesperrt zu sein. Waldbrandgefahr.  Wir rätseln über das französische Schild, das mitten auf dem Weg steht, als uns eine junge Parkwächterin anspricht, ob sie uns weiterhelfen kann. Wir wechseln ins Englische und sie erklärt uns, dass wir „am Strand entlang“ bis zur nächsten Badebucht gehen können.
Sand schwappt in meine Sandalen. Im Schatten der Bäume ist es angenehm. Vom Wasser schallt Kinderlachen zu uns hoch. Wir kraxeln über Steine, Wurzeln und Treppenstufen aus dicken Holzbowlen. Unter uns das Meer. Azurblau. Glasklar. Es duftet nach Kiefern, Pinien und Harz. Zu Hause ist das der Duft, der Weihnachten ankündigt. Doch bei den hohen Temperaturen löst er keine Weihnachtsstimmung aus.
Auf dem Weg entdecke ich Wurzeln, die von vielen Füßen glatt geschliffen wurden. So kommt ihre rot-braune Maserung wunderschön zur Geltung.
Der Weg ist anstrengender als gedacht. Es geht auf und ab und man muss schon genau schauen, wohin man tritt, wenn man nicht ausrutschen oder sich den Fuß verdrehen will. Hin und wieder machen wir Halt im Schatten einer Pinie, um den nächsten Abschnitt in der prallen Sonne zu überstehen. Wenn uns jemand entgegenkommt, wird es auch schon mal eng. Doch mit „Bonjour“ und „Merci“ kommt jeder gut am anderen vorbei. Nach einer knappen halben Stunde sind wir immer noch mehr als einen Kilometer von der angestrebten Bucht entfernt. Wir sind zwar eingecremet, haben aber kein Wasser dabei. Zur Umkehr bewegt uns aber vor allem unser Versprechen, in einer Stunde zurück zu sein und Baden zu gehen. So erfrischend wie nach diesem Spaziergang war das Meer selten.
* Die Duftmoleküle können nämlich nur an unsere Riechrezeptoren andocken, wenn sie in Wasser gelöst sind.
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Der September der Sinne und ein sperriger #

Ist euch auch schon aufgefallen, wie visuell unser Alltag geworden ist?
Statt unsere Gefühle zu benennen, nutzen wir Emojis. Beschreibende Anleitungen werden durch Bilder ersetzt. Und im Wahlkampf strapazieren gerade unzählige Plakate unseren Sehnerv. An jeder Laterne hängen sie: bekannte und unbekannte Gesichter, mal forsch grinsend, meist dezent lächelnd. Darunter, daneben, dazwischen markante Sprüche. Manchen stimmt man gerne zu, andere reizen mich zum Widersprechen.
An der Litfaßsäule ruft ein Fastfood-Konzern auf, seine Produkte jetzt besonders günstig zu konsumieren. Ein paar Meter weiter an der Bushaltestelle möchte mich ein großes Möbelhaus zum Kauf einer neuen Küche animieren. Dazu locken Veranstaltungsplakate an der Apotheke, beim Metzger oder im Supermarkt zum Stadtfest, zum Konzert, auf die Kirmes. Manchmal hilft da nur, Augen zu und durch. Manchmal.
Mir hat das beim Supermarkt allerdings ein Knöllchen eingebrockt. Ich habe sie nicht gesehen, die Hinweisschilder, dass hier nur noch straffrei einkaufen darf, wer eine Parkscheibe gut sichtbar hinter der Windschutzscheibe seines Automobils platziert. Dumm gelaufen. Jetzt weiß ich es. Und gehe nur noch zu Fuß einkaufen. Sicherheitshalber. Falls ich mal wieder in Eile bin (wie immer also) und dann vergesse, die Parkscheibe aus dem Handschuhfach zu pulen und die Zeit exakt einzustellen ohne meine Armbanduhr, die bestimmt zu Hause neben der Spüle liegt, weil ich doch nur mal eben in den Supermarkt springen will, um Brot und Aufstrich zu besorgen und somit das Überleben der Familie zu sichern.
Obwohl man also die Augen nicht einfach verschließen sollte, wird literarisch den anderen Sinnen meiner Meinung nach zu wenig Beachtung geschenkt. Deshalb wollte ich den Familienurlaub ganz bewusst nutzen, um meine Sinne bei einander zu haben und zu halten. Ich wollte die neue Umgebung, das fremde Land, die unbekannte Stadt erschnüffeln, betasten, erspüren, schmecken und belauschen, statt alles nur durch das Objektiv der Kamera zu betrachten. Ob mir das gelungen ist und wie gut, könnt ihr diesen Monat hier in verschiedenen Beiträgen erfahren und gerne bei Facebook oder Twitter unter #frankundfreiSinnreichreisen eure eigenen Erfahrungen beisteuern. Bestimmt ergibt sich für euch und für mich so der ein oder andere Tipp zum Schreiben/Lesen. Und natürlich gibt es dabei auch etwas fürs Auge. Viel Vergnügen bei meinen Urlaubserinnerungspralinchen* aus Frankreich.

*Warnung: übermäßiger Genuss kann zu Völlegefühl, Übelkeit und Erbrechen führen

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Der Sommer ist da …

… und mit ihm die Zeit des Reisens und der Erholung.

Ich freue mich auf die Sommerakademie des Katholisch-Sozialen Instituts, die mich dieses Jahr auf den Michaelsberg nach Siegburg führt und mir eine Woche unbeschwerten Schreibgenuss verspricht. Was in dieser Woche entsteht – Texte, Bilder, Skulpturen u.a. – wird in einem Abend der offenen Ateliers präsentiert. Eine wunderbare Gelegenheit, das KSI, seine neuen Räumlichkeiten und die Aktivitäten der „Kunst-Akademie im Sommer“ kennenzulernen. In der Einladung heißt es:

Offene Ateliers, Werkstattgespräche mit Künstlern (u.a. Harald Naegeli, Prof. Hungerberg, Prof. Qi Yang, Judith Merchant), Lesungen und ein interaktives BoomwhackerEvent – erleben Sie die kreative Atmosphäre und feiern Sie mit uns den Abschluss der künstlerischen Zeit mit einem Konzert von „HopStopBanda“.

Gangster Swing, Gypsy Boogie und Soviet Tango versprechen einen rasanten und temperamentvollen musikalischen Abend. Ein Jude, ein Chilene, ein Russe, ein Deutscher und ein Tatar spielen einen schrägen Folkmix aus russischen, ukrainischen, jüdischen und orientalischen Elementen angereichert mit Latin-/Balkan-Grooves. Das macht gute Laune – auch zum Tanzen! Der Eintritt ist frei.
Samstag, 22. Juli 2017 ab 19.00 Uhr, im KSI, Bergstr. 26, 53721 Siegburg

 

Ab September finden die nächsten Kati-Küppers-Lesungen in Neuss, Kaarst-Büttgen und Korschenbroich statt. Ausführliche Informationen dazu gibt es ab Ende August hier unter „Termine“.

Ich wünsche Euch einen wunderbaren Sommer mit allem, wonach sich Herz und Seele sehnen, und hoffe, die eine oder den anderen auf einer der nächsten Veranstaltungen persönlich treffen zu dürfen. Bleibt gesund und passt auf Euch auf.

Eure Barbara Steuten

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Der Mai ist #Autorinnenzeit

Wusstet Ihr, dass der Literaturnobelpreis 99 Männern verliehen wurde, aber nur 14 Frauen?
Dass der Georg-Büchner-Preis 55x an einen Mann ging und nur 9x an eine Frau?
Dass der Deutsche Krimipreis 26 Männer, aber nur fünf Frauen ausgezeichnet hat?
Manuskripte von Frauen werden weniger im Hardcover verlegt als die von Männern, ihre Bücher seltener rezensiert oder von Kritikern empfohlen.
Die Bestsellerautorin Nina George hat dazu einen ausführlichen Artikel veröffentlicht: https://www.boersenblatt.net/artikel-nina_george_ueber_die_stellung_der_frauen_im_literaturbetrieb.1272531.html
Auch Dana Buchzik bringt das Ungleichgewicht in ihrem Artikel zur Sprache: https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article131350003/Auch-in-der-Literatur-ist-ein-aufschrei-faellig.html

Jetzt hat sich der Autor Sven Hensel der Sache angenommen und den Mai zur #Autorinnenzeit erklärt. Warum erfahrt Ihr in seinem Blog http://www.svenhensel.de/single-post/2017/04/02/Autorinnenzeit—Unterst%C3%BCtze-deine-Autorinnen

Meine Beiträge zur #Autorinnenzeit findet Ihr auf Facebook https://www.facebook.com/BarbaraSteuten2015/
und auf Twitter https://twitter.com/BarbaraSteuten

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