Ein Lichtblick …

„Im Dienst der Kirche“ ist die größte Fachzeitschrift für alle Kirchenangestellten, die Mitglied im ZKD* sind, und erscheint 4x im Jahr.

*Zentralverband der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Einrichtungen der kath. Kirche Deutschlands e.V.

 

Für die aktuelle Ausgabe (2/20) hat mich Josef Dahlberg interviewt und einen zweiseitigen Artikel über unser Gespräch verfasst. Auf der nächsten Seite findet sich zudem eine ausführliche Rezension zu „Kati Küppers und der liegende Holländer“.

Das lässt mein Autorinnenherz gleich höher schlagen.

 

Ein weiterer wunderbarer Lichtblick ist die Bestätigung, dass die „Kultur bunt“-Lesung in Dülken stattfindet, zwar nicht wie geplant im Garten der Familie Kohlhaas, aber sie findet statt!

Am Freitagabend, den 7. August öffnet das Kantinchen seine Pforten und ermöglicht uns bei einem gekühlten Bier oder einem gepflegten Glas Wein einen schönen Abend mit Auszügen aus „Kati Küppers und der liegende Holländer“ sowie Anekdötchen rund ums Buch. Bei gutem Wetter wird die Lesung im Innenhof des Café-Restaurants stattfinden. Bei schlechtem Wetter können wir in den großzügigen Räumlichkeiten den nötigen Abstand wahren. Weitere Informationen unter Termine

Diese Nachricht ist für mich wie eine Befreiung, denn die zahlreichen Absagen der Lesungen und Veranstaltungen, die ich für dieses Jahr geplant hatte, haben mir schon arg zugesetzt. An meinem neuen Krimi habe ich lange und hart gearbeitet. Und nicht zu wissen, ob das alles für die Katz war (und damit ist nicht die Katze auf dem Cover gemeint), beflügelt nicht wirklich.

Wie sich Autor*innen in der Corona-Krise fühlen, habe ich versucht für die Website der Mörderischen Schwestern in Worte zu fassen. Doch viele Fragen stehen nach wie vor im Raum.

Vielleicht habe ich es noch nicht ganz heraus geschafft aus dem Loch, in das mich dieses kleine Virus geschubst hat, aber ich bin auf dem Weg nach oben, ans Licht. Hoffnungsvoll. Ludwig van Beethoven (der in seinem Jubiläumsjahr leider auch viel zu kurz kommt) formulierte es so:

Die Hoffnung nährt mich, sie nährt ja die halbe Welt, und ich hab sie mein Lebtag zur Nachbarin gehabt, was wäre sonst aus mir geworden.

Ich habe neue Hoffnung geschöpft, dass nicht alle Mühe vergebens war. Am Ende wird alles Gut, wie Oscar Wild schon wusste. Und wenn nicht, ist es noch nicht das Ende.

Was würde sonst aus uns werden?

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