2. Platz beim Moerser Literaturwettbewerb 2014

Nicht nur in Moers kennt man ihn, auch über die Stadt und die Region hinaus hat sich der Moerser Literaturpreis einen Namen gemacht. Bereits zum 17. Mal wurde er von der Moerser Gesellschaft zur Förderung des literarischen Lebens verliehen und will jungen Autoren aus der Region eine Starthilfe bieten. Dabei konnten die Initiatoren sowohl die Volksbank Niederrhein eG (mit 2.600 €), als auch die Rheinische Post (mit 750 €) zur Finanzierung des 1. und 3. Preises gewinnen, während sie selbst 1.000 € für den zweiten Platz zur Verfügung stellten.

Unter dem Motto „Suchen und finden“ gingen dieses Jahr mehr als 60 Texte ein, die der Jury leidenschaftliche Diskussionen bereiteten, wie Marie-Luise Hülsberg aus dem Vorstand der Gesellschaft zu berichten wusste. Schließlich konnte man sich einigen und ehrte die Preisträger Sebastian Polmans (1. Platz), Barbara Steuten (2. Platz) und Annette Feldmann (3. Platz) mit einer literarischen Matinee am 2. November im Martinsstift der Stadt Moers.

Bereits durch die Ortswahl erhielt die Preisverleihung einen feierlichen Rahmen, der musikalisch durch das Duo Decim (Stephanie Dauer am Cello, Claudia Oltzscher an der Gitarre) unterstrichen wurde. Unter den Zuhörern des vollbesetzten Martinstifts fanden sich zahlreiche Prominente aus Politik und Gesellschaft der Stadt Moers, was den Vor-standsvorsitzenden der Volksbank Niederrhein, Guido Lohmann sehr freute. Er wies ebenso wie Bürgermeister Christoph Fleischhauer und Siegfried Ehrmann, Ausschuss-vorsitzender für Kultur und Medien im Deutschen Bundestages, darauf hin, wie wichtig Literatur für die Gesellschaft ist. Wie herausfordernd und anregend. Zum Denken und Handeln. So erfordere es Mut, mit seinen Texten an die Öffentlichkeit zu gehen, andere,
an seinen Gedanken und Ideen teilhaben zu lassen, und sich der Kritik zu stellen.

Die Moderatorin Andrea Reichert, 2010 selbst mit dem Moerser Literaturpreis ausge-zeichnet, bemerkte eingangs, dass es lang dauert, bis eine Kurzgeschichte kurz ist und wies so darauf hin, dass ausgezeichnete Texte Handwerk und Arbeit bedeuten. Eine Fähigkeit, die die diesjährigen Preisträger alle hervorragend beherrschten und für selbstverständlich hielten.

von links: Guido Lohmann, Volksbank Niederrhein, Annette Feldmann, Platz 3, Sebastian Polmans, Platz 1, Barbara Steuten, Platz 2, Jürgen Stock, Rheinische Post, Mirella Weber, Moerser Gesellschaft zur Förderung des literarischen Lebens, Bürgermeister Christoph Fleischhauer

Wer sich selbst davon überzeugen möchte, kann die Texte der drei Preisträger auf der Homepage der Moerser Gesellschaft zur Förderung des literarischen Lebens e.V. unter dem Link http://www.moersergesellschaft.de/preistraeger.html nachlesen. Es lohnt sich.

Barbara Steuten mit dem "R(h)einschreiber"-Kollegen Peter Scholz, der 2008 den 2. Platz des Moerser Literaturpreises gewann

 

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.