4. Urlaubspralinchen – Von Montmatre zum Place de la Concorde und durch den Jardin des Tuileries #frankundfreiSinnreichreisen

Wir haben mittlerweile Oktober. In Deutschland regnet und stürmt es. Der Herbst zeigt sich von seiner turbulenten Seite. Mittags muss man schon Licht machen. Da erinnere ich mich gerne an die sonnigen Tage in Paris, wo wir unter den Bäumen des Cimetière de Montmatre, wie die Pariser den Nordfriedhof nennen, Schatten und Ruhe gefunden haben … und das Grab von Heinrich Heine.

Hier um die Ecke hat die fabelhafte Amélie Kaffee serviert. Nur einen Steinwurf von einer roten Mühle entfernt, die alle im Foto festhalten wollen. Leider laufen wir in die falsche Richtung und verpassen Amélie. Die Füße schmerzen. Wir nehmen die U-Bahn, um ins Hotel zurückzufahren. In der Metro spielt jemand wunderbar Klarinette und versüßt damit auch den abgearbeiteten Pendlern die Heimfahrt. Uns beflügelt die Musik, am Place de la Concorde auszusteigen, durch den Jardin des Tuileries zu flanieren und auf die Kirmes zu gehen.

Zwei Menschen schnallen sich in einer Metallkugel an und lassen sich in den Himmel schießen, wo sie an langen Gummiseilen wie ein Flummi rauf und runter hopsen und sich dabei mehrfach überschlagen. Schon beim Zusehen wird uns schlecht. Unser Geld investieren wir lieber in ein Eis. Das Riesenrad ist natürlich Pflicht. Rasant bringt es uns über die Dächer von Paris und gewährt uns Einblicke in schnuckelige Mansarden und blühende Dachgärten.

Unser Weg zum Hotel führt uns durch den kleinen Triumphbogen, an der Glaspyramide des Louvre vorbei und durch das Quartier des Halles.

Im Hotel legen wir einen Augenblick die Füße hoch, dann gehen wir Essen – und zwar heute endlich Französisch! Und irgendwie stehen auf der Karte doch wieder die gleichen Gerichte wie überall. Die Beschreibung meiner Hähnchenkeule mit Salat ist wenigstens in der Landessprache – und ich habe sie verstanden 😀
– allerdings nicht, dass Rotwein zu meinem Essen gehört, statt dem bestellten Vin Blanc. Das Mousse au Chocolat löffelt schließlich mein Sohn, weil ich ihn unvorsichtigerweise probieren lasse.

Der laue Sommerabend lockt uns nach dem guten Essen in den Innenhof des Hotels, wo wir den Tag beim Kartenspielen mit einem kühlen Getränk ausklingen lassen.

#frankundfreiSinnreichreisen

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.