#Autorenwahnsinn Challenge Tag 23: Allgemeine Inspiration

Tag 23: Zeig uns etwas, das dich inspiriert, egal ob Bild, Buch, Film oder Musik!

Als Autorin inspiriert mich alles. Manchmal will ich mich nur nicht inspirieren lassen. Von dem Rentner, der sich im Supermarkt wie selbstverständlich vorpfuscht. Von der Geschwindigkeit der Kassiererin, die jeden Wettlauf gegen das Faultier aus Zoomania verloren hätte. Von der Atmosphäre in Sporthallen, wenn Junior wieder ein Basketballspiel hat und der Hausmeister mich anblafft, in der Halle ja die Schuhe auszuziehen, weil er erst letzte Woche durchkehren musste. So viel Material vor der Nase! So viel Stoff für Figuren! So viel Inspiration für Situationen, Orte und Atmosphären. Also: Augen, Ohren und Nase aufsperren und das Notizblöckchen nicht vergessen.

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#Autorenwahnsinn Challenge Tag 22: Lieblingsschreib-Accessoire

Tag 22: Was ist dein liebstes Schreib-Accessoire? Ein Stift? Eine Tasse? Ein Block?

Mein liebstes Schreib-Accessoire ist momentan mein Ultrabook „Rudolf“ (ich habe an Tag 4 schon von ihm geschwärmt). Direkt danach kommt mein Whiteboard. Vor der Magnetwand in meinem Arbeitszimmer fühle ich mich fast wie Kommissar Rommerskirchen aus meinem Kati-Küppers-Krimi bei der Jagd nach den Verbrechern. Und wenn ich mit der Hand schreibe, was auch ab und zu vorkommt, liebe ich einen weichen 2B-Bleistift. Den scheinen auch andere zu lieben, weshalb dann doch der effe Kuli aus’m Discounter wieder zum Einsatz kommt.

Och nee, ich hab die Frage schon wieder nicht auf ein Lieblingsteil reduzieren können. Liegt das an euren Fragen? Oder an mir?

 

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#Autorenwahnsinn Challenge Tag 21: Deine Schreibmusik

Meine Schreibmusik ist himmlische Stille.

Richtig spannend finde ich daher heute die Beiträge der Kolleginnen, die die Stille ebenfalls suchen und für sich Wege gefunden haben, die Umwelt auszusperren, um in die eigene Schreibwelt abtauchen zu können. Vielleicht funktioniert das ein oder andere auch bei mir – ich werde euch berichten.

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#Autorenwahnsinn Challenge Tag 20: Inspirierender Instagram-Account

Heute mache ich blau! Kein Instagram. Kein Eintrag.

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#Autorenwahnsinn Challenge Tag 19: Lieblingsbücherblog

Tag 19: Gibt es einen Bücherblog, den du besonders gerne besuchst?

Hier bin ich auf die Bücherblogs gespannt, die meine KollegInnen gerne besuchen. Derzeit tummele ich mich dort nicht oft. Aber das kann sich ja schnell ändern.

Bisher hat mich Andrea Koßmann mit ihrer sympathischen Art zum Kauf neuer Bücher verführt. Ihre Begeisterung für ein Buch springt über, was ihr selbst auf http://www.kossis-welt.de/index.php nachprüfen könnt.

Auf Twitter schätze ich die geistreichen Kommentare des Kaffeehaussitzers Uwe Kalkowski unter @cafehaussitzer und versacke auch schon mal auf seinem Blog in den detaillierten Rezensionen http://kaffeehaussitzer.de/buecherliste-vorgestellte-buecher/

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#Autorenwahnsinn Challenge Tag 18: Ein Zitat aus deinem ersten MS

Tag 18: Heute wollen wir ein Zitat aus deinem ersten Manuskript lesen!

Das Zitat stammt aus dem Roman-Projekt „Back-Wahn“, das 2014 für den C.S.Lewis-Preis nominiert war.

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#Autorenwahnsinn Challenge Tag 17: Dein bisheriges Autorenhighlight

Tag 17: Was war dein bisher bestes Erlebnis im Zusammenhang mit dem Schreiben?
War es eine Buchmesse? Dein erster Vertrag? Das Erscheinen deines ersten Buches?
Oder das Schreiben einer bestimmten Szene?

Mein bisheriges Autorenhighlight war das Erscheinen meines ersten Buches: heute vor genau zwei Monaten ist „Kati Küppers und der gefallene Kaplan“ in den Buchhandel gekommen – also noch recht frisch. Während ich bereits Ideen für Katis nächsten Fall sammle, stelle ich die Küsterin auch gerne auf Lesungen vor und nehme die Zuhörer mit nach Niederbroich, einem fiktiven Dorf am Niederrhein, das den meisten eigenartig vertraut vorkommt. Die Premiere-Lesung in der Krypta der Christ König Kirche war natürlich auch ein wunderbares Erlebnis.

Aber ich bin mir sicher, ohne die vorherigen Highlights meines Autorenlebens wäre das Buch nicht zustande gekommen. Das waren in den letzten Jahren zahlreiche Besuche der Frankfurter und Leipziger Buchmessen mit großartigen Seminaren und Angeboten (ein Sahnehäubchen ist die Leipziger Autorenrunde, die ich in diesem Jahr zum allerersten Mal NICHT besuche *seufz*), die Teilnahme an verschiedenen Schreibwerkstätten mit wunderbaren Kolleginnen und Vorbildern und nicht zuletzt an Literatur-Wettbewerben, bei denen ich hin und wieder auch eine Auszeichnung einheimsen konnte. Das alles wissen diejenigen, die schon länger die Artikel meiner Homepage lesen. Alle anderen lade ich herzlich zum Stöbern ein.

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#Autorenwahnsinn Challenge Tag 16: Dein/e Notizbuch/bücher

Tag 16: Notizbücher! Zeig uns ein Bild deiner Schätze.

Okay, heute wirklich nur ein Blick in meine Schatztruhe:

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#Autorenwahnsinn Challenge Tag 15: Lieblingsschreibratgeber

Tag 15: Welchen Schreibratgeber würdest du uns empfehlen?

Ihr wollt wieder nur einen wissen? Ich habe ein ganzes Regal voller Schreibratgeber und jeder ist es Wert, dort zu stehen, damit ich jederzeit nachschlagen kann. Wie soll ich da einen einzigen Ratgeber empfehlen?

Und wem soll ich diesen Ratgeber empfehlen? Krimi-Autorinnen brauchen andere als Autoren, die historische Schwergewichte schreiben und Anfänger andere als Schriftsteller, die schon ein paar Bücher veröffentlicht haben. Am besten schaut ihr mal in mein Regal und sucht euch selbst den passenden raus. Viel Spaß beim Stöbern.

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#Autorenwahnsinn Challenge Tag 14: Das letzte Buch, das du gelesen hast

Tag 14: Welches Buch hast du zuletzt zu Ende gelesen?

Letztes Jahr wollte ich 24 Bücher lesen. Die hatte ich im August tatsächlich durch. Daher habe ich mir ein Leseverbot erteilt, um endlich wieder in die Schreibroutine und -freude zu kommen. Daher muss ich wirklich grübeln, welches Buch das letzte war. Zum Glück verwalte ich meinen SuB (Stapel ungelesener Bücher) mittlerweile mit Excell, so dass ich die Antwort schnell herausfinde:

„Pici. Erinnerungen an die Ghettos Carei und Satu Mare und die Konzentrationslager Auschwitz, Walldorf und Ravensbrück“ von Robert Scheer

Titel und Thema passen zueinander – beides nicht einfach. Worum es konkret geht:

Zu ihrem 90. Geburtstag interviewt der Autor Robert Scheer seine Großmutter Elisabeth Scheer, geborene Meisels, die von allen „Pici“ („die Kleine“) genannt wird. Bei einer Körpergröße von unter 1,50 m liegt der Kosename nahe. Doch nachdem ich ihre Lebensgeschichte gelesen habe, ist sie für mich eine wahrhaft große Frau.

Das Bemühen der Nazi-Schreckensherrschaft, den Juden ihre Menschenwürde, ihre Erinnerungen und ihr Leben zu nehmen, ist hier fehl geschlagen, denn dem Autor Robert Scheer gelingt es in diesem Buch, die Familie seiner Großmutter Pici wieder aufleben zu lassen. Man wird sich an Pici erinnern, an den Vater Herman Meisels und seine ruhige, kluge und tolerante Art und die Mutter Gizella, geborene Schlesinger, die fünf Kinder zur Welt brachte, vier Mädchen, Leona, Anna, Ilona und Pici und einen Jungen, Béluska. Mit kraftvoller und geschickter Hand führte sie das Familienleben und tat alles für ihre Kinder. Man wird sich erinnern an ihre Namen, ihre Eigenarten und liebenswerten Seiten, an ihre Fähigkeiten und Begabungen.
Natürlich hat meine Generation die Bilder vor Augen, die wir in der Schule über das Naziregime zu sehen bekommen haben in Filmen wie „Holocaust“ oder später „Schindlers Liste“. Ich selbst habe die Gedenkstätte Yad Vashem in Israel besucht. So unfassbar für mich die Vorstellung der dort dokumentierten Gräuel sind, so unaussprechlich waren sie für Pici. Auch wenn das Buch sie im Titel trägt, nehmen sie nicht den größten Raum ein. Es gibt ein „Davor“ und ein „Danach“. Und solange dieses Buch mit dazu beiträgt, dass sich Menschen fragen, wie so etwas geschehen konnte, habe ich noch die Hoffnung, dass eine solche Schreckensherrschaft nie wieder von deutschem Boden ausgeht.

Robert Scheer: Pici. Erinnerungen an die Ghettos Carei und Satu Mare und die Konzentrationslager Auschwitz, Walldorf und Ravensbrück, erschienen bei Martha Press. ISBN 978-3-044442-40-2

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