Der Oktober hat einen festen Termin…

… die Frankfurter Buchmesse!

Und dieses Jahr fand das BVjA-Jahresseminar parallel dazu statt. Lauter nette neue Leute zwischen 18 und 70, geballte Kreativität und ein hübscher Motivationsschub. In dieser Community macht das Hören und Lesen der Texte (auch der eigenen) neugierig auf mehr.

Und am Samstag ging es auf die Buchmesse…

„Und wie ist es so auf der Buchmesse?“

„Voll.“ Kurz und präzise. Ausführlicher heißt das:

Die Buchmesse ist voller Besucher, voller Aussteller, voller Bücher, voller Papier, voller Autoren, voller Promis (Dieter Thomas Heck und Reiner Calmund hab ich mir geschenkt, aber Denis Scheck im Interview mit Rafik Schami war der Höhepunkt des Tages!), voller Werbung, leider auch voller Nepp (z.B. Stände von Druckkostenzuschussverlagen, die auf Autorenfang gehen, um unbedarften Neulingen das letzte Geld aus der Tasche zu ziehen), voller Informationen, die man in kürzester Zeit effektiv verarbeiten muss. Schon für die Orientierung braucht man Zeit. Man braucht Zeit, aus dem riesigen Angebot das interessanteste herauszusuchen. Das macht man am Besten schon zu Hause am Rechner. Dann hat man eine reelle Chance, ein paar Veranstaltungen auch tatsächlich mitzukriegen.

Da ich unserem Jüngsten gerade mal wieder den „Kleinen Ritter Trenk“ vorlese, habe ich mich über das Interview mit Kirsten Boie am Zeit-Stand gefreut – und über eine Sitzgelegenheit in der zweiten Reihe.

Am Spannendsten finde ich natürlich, dass man mit den bereits erfolgreichen Autoren auf Tuchfühlung gehen kann, wie hier mit Rainer Wekwerth. So sind die signierten Bücher nicht nur Trophäe, sondern auch Erinnerung an Versprechen, die man sich und anderen gegeben hat (Schreib schon! Ruf endlich an! Tritt dich in den Hintern! Noch besser: Lass dich treten!).

 

 

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