Im September…

… habe ich an den Deutschen Schreibtagen in Berlin teilgenommen. Der Probeballon, den die Schule des Schreibens hat steigen lassen, ist erfolgreich in die Luft gegangen. Hochkarätige Dozenten (James N. Frey, Karla Schmidt, Kathrin Lange, Fritz Gesing – um nur ein paar zu nennen), zu denen man sowohl in kompakten, lehrreichen Workshops als auch ganz unkompliziert beim Mittagessen, beim Stehkaffee oder bei der Wannsee-Dampferfahrt auf Tuchfühlung gehen konnte; interessante Vorträge (Sandra Uschtrin gewährte z.B. tiefe Einblicke in das Verlagswesen und Karla Schmidt half beim Finden des eigenen Schreibtyps zwischen Drauflosschreiber und Planer) sowie optimale Bedingungen im ver.di-Tagungshotel machten das Treffen zum Genuss. Die Zeit war zwar knapp
bemessen, aber randvoll gespickt mit Tipps und Tricks, mit Kicks und Ahas.
Obwohl ich beide Bände von James N. Frey („Wie man einen verdammt guten Roman schreibt“) gelesen habe und auch das Buch („Kreativ Schreiben für Fortgeschrittene“) von Fritz Gesing mein Bücherregal ziert, war das gemeinsame Arbeiten mit diesen Autoren faszinierend. Von ihrem enormen Wissen, dass sie auf Querfragen mal eben aus dem Ärmel schüttelten, konnte sich jeder sein Häppchen mitnehmen, so dass es für Anfänger wie für Fortgeschrittene gleichermaßen bereichernd war.

Noch liegen die Unterlagen unsortiert und unbearbeitet im Seminarhefter. Aber sollte ich doch einmal die berühmt-berüchtigte Schreibblockade anspringen – die es ja bekanntlich gar nicht gibt! – dann werde ich mich durch die vielen Ideen arbeiten, die ich mir notiert habe. Spätestens dann sprühen kreative Funken!

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